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Besuch im historischen Rathaus Luzern

Dienstag 12. Mai 2026, 09:15

Das ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaute Rathaus im Stil der italienischen Renaissance ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Luzern und steht unter eidgenössischem Denkmalschutz. Es dient seit Jahrhunderten als Verwaltungszentrum der Stadt Luzern.

Beat Krieger hat in der Kornschütte eine beachtliche Anzahl Interessierter begrüssen dürfen. Er hat die Grossstadtratspräsidentin Mirjam Fries, die Betriebsleiterin Barbara Meyer sowie Rico Debona und natürlich Ehrenpräsident Seppi Fries namentlich begrüsst.

Mirjam Fries

Stadtratspräsidentin

Barbara Meyer

Betriebsleiterin

Rico de Bona

Grosstadtrat

Seppi Fries

Ehrenpräsident AAL


88 Teilnehmende haben sich vom Präsidenten zum Einstieg die Bedeutung des Rathauses erklären lassen. Durch die beachtliche Anzahl sind gezwungenermassen zwei Gruppen gebildet worden. Die einen haben sich von Mirjam Fries, Stadtratspräsidentin, in die Geheimnisse des grossen Stadtrates im grossen Parlamentssaal einführen lassen. In diesem Raum sind zwei monumentale Gemälde und die Kassettendecke, welche dem Saal seinen prachtvollen Charakter verleihen. Hier hält der 48-köpfige Grosse Stadtrat einmal im Monat Sitzung, wo über die Geschäfte debattiert wird. Mirjam Fries hat die Sitzordnung und Machtverhältnisse sowie die Abläufe im Parlamentsbetrieb erklärt. Für angenehme Temperaturen sorgt ein gewaltiger Ofen aus dem 18. Jahrhundert in einer Ecke des Saales.

 

Anschliessend haben wir uns die restlichen Räumlichkeiten im Gebäude zeigen und erklären lassen. Die hohe Handwerkskunst ist in jedem Raum und jedem Winkel eindrücklich in Erscheinung getreten. So sind alle Räume und Säle mit Wandtäfer in Perfektion zu sehen gewesen. Speziell die Staatsbibliothek (neue und alte Kanzlei) und der Portraitsaal haben gewaltigen Eindruck hinterlassen. Ein paar sind sogar über die steile Wendeltreppe in der alten Kanzlei bis in den Kerker hinabgestiegen. Die grosse Mutter-Uhr im inneren Vestibül, welche andere Uhren im Gebäude steuert, ist älter als das Gebäude selbst und läuft immer noch perfekt. Sie muss täglich aufgezogen werden.

 

Währenddem hat Beat der anderen Gruppe in der Kornschütte die geschichtliche Seite des Rathauses nähergebracht und viel Wissenswertes darüber vermittelt. So haben wir erfahren, dass die Kappelbrücke ursprünglich viel länger gewesen ist und im Laufe der Zeit beidseitig um einige Meter gekürzt worden ist. Nach einer 3/4 Stunde sind dann die beiden Gruppen getauscht worden.

 

Zum Schluss des Rundganges haben wir noch einen gemeinsamen Apéro, für einmal in einem denkmalgeschützten Raum, geniessen dürfen, bei dem sich Beat Krieger für die Führung mit einem Präsent bei Mirjam Fries und Barbara Meyer bedankt hat.

Diese Besichtigung hat sich ausserordentlich gelohnt und einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die meisten kennen die Stadt Luzern bestens, trotzdem haben wir etwas Neues, bzw. Altes entdecken und auf uns einwirken lassen dürfen.

 

Für interessierte gibt es einen virtuellen Rundgang des Rathauses:

https://www.suisse-view.ch/360/rathausLU/

 

Bericht Paul Amrein, Bilder Paul Amrein, Hong Phuong Bui, Bruno Peter