Erste Senioren-Post 1/2010 nach der Fusion

Senioren-Post 1/2010

 

Älter werden in den Stadt Luzern – eine spannende Herausforderung für alle

 

Von Corinne Sturm Zehnder

 

Die demographischen Perspektiven sind den meisten bekannt. Bereits 2010 wird es in der Schweiz voraussichtlich mehr Rentner/-innen geben als 15-29-Jährige. Und dank einer wei­teren Steigerung der Lebenserwartung wird die demographische Schere weiter auseinander gehen. Die Gruppe der älteren Menschen wird sowohl konsum-, wirtschafts- aber auch sozial­seitig von erheblichem Interesse sein.

 

Für ein Gemeinwesen, wie die fusionierte Stadt Luzern, ist eine alterspolitische Ausrich­tung, wie sie durch ein Altersleitbild/-konzept skizziert werden kann, äusserst wichtig, um die Bedürfnisse für eine immer bedeutungsvollere gesellschaftliche Gruppierung wahrzunehmen. Eine breit abgestützte Projektgruppe befasst sich seit September 2009 im Rahmen ver­schiedener IST-Analysen vertieft mit der The­matik des Alters. Gegen Frühling 2010 sollen Arbeitsgruppen zu wichtigen Themen im Al­tersbereich gebildet werden. Damit das Al­tersleitbild/-konzept jedoch nicht Gefahr läuft, als Papiertiger in einer Schublade zu landen, ist der Einbezug von Direktbetroffenen umso wichtiger. So sollen in den Arbeitsgruppen z.B. auch Vertreter/innen des Seniorenrates der Stadt Luzern, die Aktiven Alter Littau und Reussbühl sowie die Senioren-Drehscheibe einbezogen werden.

 

Die Fusion Luzern-Littau bot zudem auch ei­nen idealen Anlass, den Seniorenrat der Stadt Luzern hinsichtlich seiner Wirksamkeit zu überprüfen. Das von einer aus Littauern/-innen und Luzerner/-innen bestehenden Arbeits­gruppe vorgeschlagene neue Partizipations­modell Seniorenforum wird bis im Frühling 2010 näher skizziert, um daraufhin vom Stadt­rat als Pilotprojekt genehmigt zu werden.

 

Nebst dem, dass sich die Stadt Luzern weiterhin sehr stark im stationären Altersbereich enga­giert, wird sie sich neu also vermehrt auch mit der jüngeren „älteren“ Generation ausei­nandersetzen.

 

Da die Projektorganisation des Alterskonzepts Stadt Luzern Ihre Erkenntnisse auch in die geplanten Echoräume in die Vernehmlassung geben will, können sich Interessierte gerne an die Projektleiterin wenden.

 

Corinne Sturm Zehnder

Stab Sozialdirektion, Hirschengraben 17

Projektleiterin Alterskonzept Stadt Luzern

Corinne.sturm@stadtluzern.ch

041 208 81 38 (jeweils Montag, Dienstag und Donnerstag


Senioren-Post 1/2010

 

Rosemarie Zemp-Schaller, Redaktorin, zur ersten Senioren-Post nach der Fusion

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser

 

Sie halten die erste Ausgabe der Senioren-Post aus der vereinigten Stadt Luzern-Littau in den Händen. Bestimmt sind Ihnen einige Ände­rungen aufgefallen. So hat das Titelblatt ein neues Erscheinungsbild mit den drei Logos der Aktiven Alter Littau und Reussbühl und der Senioren-Drehscheibe Reussbühl-Littau, die die Trägerschaft für die Senioren-Post über­nommen haben. Vermissen werden Sie die Seite mit den Geburtstagen. Das Redaktions­team hat in Absprache mit der Stadt Luzern entschieden, die Geburtstage nicht mehr zu veröffentlichen, dies nicht zuletzt aus Gründen des Datenschutzes. Ich bitte Sie dafür um Verständnis. Fehlen wird inskünftig auch der Beitrag „Aus dem Gemeinderat vor 50 Jahren“. In dieser Ausgabe fehlt ebenfalls der Wettbe­werb. Diesmal aus Platzgründen.

 

Als langjährige Redaktorin der Senioren-Post ist es mir ein Bedürfnis zu danken. Ihnen liebe Leserinnen und Leser für das grosse Inte­resse, das Sie der Senioren-Post entgegen­bringen. Rico De Bona, Sozialvorsteher, für die stete Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Hans Purtschert, alt Sozialvorsteher, der im­mer die tollen Fotos für das Titelblatt und den Wettbewerb zur Verfügung stellt. Herzlichen dank an alle, die immer spontan und rechtzei­tig ihre Beiträge zustellen. Aber auch dem Aktiven Alter Littau und Reussbühl fürs Etiket­tieren und für den Versand.

 

Danken möchte ich auch der Stadt Luzern, allen voran Stadtrat/Sozialdirektor Ruedi Meier und Marcel Schuler, Stabchef Sozialdirektion Luzern. Ohne ihre fachliche und finanzielle Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, die Senioren-Post weiter zu führen.

 

Nun wünsche ich allen frohe Festtage, ein glückliches und gesundes Neues Jahr.

 

Rosemarie Zemp-Schaller, Redaktorin