Rückbau Unterwilrain 50/52, April bis Juli 2012

Rückbau Unterwilrain 50/52, April bis Juli 2012, Bilder Bruno Peter

 

SBL Wohnbaugenossenschaft Luzern 

SBL Post, Ausgabe Dezember 2011 

 

Mut am Unterwilrain Littau: Neubau statt Sanierung

 

Statt viel Geld in ein Sanierungs-Flickwerk zu stecken, soll das Mehrfamilienhaus Unterwilrain durch einen modernen Neubau ersetzt werden. Die Mieter wurden bereits vor etlichen Monaten informiert. Im kommenden Frühling entscheidet die Generalversammlung über einen Kredit von sieben Millionen Franken. 

Das Mehrfamilienhaus Unterwilrain 50/52 mit 17 Wohnungen wurde 1966/67 gebaut. Eine detaillierte Analyse des Gebäudezustandes ergab ein wenig erfreuliches Ergebnis: Die Bausubstanz ist schlecht, die Sanitärbereiche sind in einem veralteten Zustand. Die Wohnungen 

verfügen über viel zu kleine Grundrisse. Ausserdem fehlt ein Lift, und das Gebäude ist nicht behindertengerecht. Ganz zu schweigen von den energetischen  Anforderungen, die heute an ein Wohnhaus gestellt 

werden. Kurz: Das Haus entspricht nicht mehr den heutigen  hnbedürfnissen, ebenso wenig dem Standard an Wohnqualität der SBL Wohnbaugenossenschaft Luzern.

 

Wohnraum für Familien

 

Die SBL Wohnbaugenossenschaft Luzern verschliesst die Augen vor diesen Tatsachen nicht. Deshalb hat sie einen mutigen und zukunftsorientierten Entscheid gefällt: 

Abbruch des heutigen Gebäudes und Planung eines Neubaus. Dieser soll zeitgemässe Wohnungen zwischen 3 1/2- und 51/2 -Zimmern anbieten. Gebaut wird selbstverständlichim Minergie-Standard und als Zielpublikum stehen Familien im Vordergrund. 

Die bisherigen Mieterinnen und Mieter sind seit längerem über die Abbruch- und Neubauabsichten informiert. Etliche sind bereits ausgezogen. Soweit wie möglich versucht die SBL, den Mietern innerhalb der Genossenschaft Ersatzwohnungen anzubieten. Mit der Ausarbeitung des Neubauprojekts hat die SBL das Architekturbüro «ro.ma Röösli Mäder» und für die Bauleitung das Büro Tripol Architekten AG beauftragt. 

Vorgesehen ist die Realisierung von 3 1/2-, 41/2 - und 5 1/2-Zimmer-Wohnungen. Das ganze Gebäude und jede einzelne Wohnung wird Rollstuhlgängig sein.

 

Sieben Millionen Franken 

 

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die Generalversammlung im Frühling 2012 über den Kredit von rund sieben Millionen Franken befinden wird. Nach der Zustimmung und dem Baubewilligungsverfahren wird im Frühling 2012 mit den Abbrucharbeiten begonnen. Das Grundstück steht in einem leicht abfallenden Rutschgebiet, was spezielle Sicherungsmassnahmen erfordert. Es wird eine Heizungsanlage mit Erdsonden und Wärmepumpen installiert. Die elektrische Energie wird mit einer Fotovoltaik- Anlage gewonnen.

 

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