Aktives Alter Reussbühl, Seniorenfasnacht


 Seniorenfasnacht 2018 im Obermättli

 am 6. Februar 2018 

mit dem Zunftmeisterpaar Fränzi und Roland Odermatt 

 

Zahlreiche fröhliche und aufgestellte Seniorinnen und Senioren trafen sich im Saal des Obermättli. Viele waren verkleidet oder trugen einen lustigen Hut. Einige originell Maskierte sorgten für Betrieb. Die Dekoration zum Motto „Mer fahre med der SBB“ fand grossen Gefallen. Zur Begrüssung des Zunftmeisterpaares und der zahlreichen Zünftler wurde gemeinsam das dem Motto entspreche Lied gesungen.

 

Das Duo Ochsi mit ihrer rassigen Musik lud zum Tanze, was auch rege genutzt wurde.

 

Das Geschenk des Zunftmeisters, der Zunftwein, wurde gerne in Empfang genommen.

 

Schnell ging die Zeit vorbei. Vor dem Einnachten und voll mit guten Erinnerungen an einen schönen Nachmittag ging es wieder nach Hause.

 

Hans Wyss 

 Laudatio auf den Zunftmeister 

von Hans Koller 

 

Du besch zo grosse Ehre cho, 

als 51. Zonftmeischter hend`s di gno. 

Der 1. Zonftmeischter i der 2. Hälfti vo Hondert, 

eine wo cha Weiche stelle, wer wondert`s 

 

Met de Weiche isch`s so ne Sach, 

sie sind im Wätter us gsetzt, ned unter Dach. 

Weiche stelle muesch oft au im Läbe, 

en falsch gstellti Weiche bringt dir kei Säge. 

 

Dini Qualitäte hed d`SBB zor Kenntnis gno, 

sie hend dich drom is Förderband inne do. 

Höch ufe gange isch dini Karriere, 

Besch glich ned eine wo duet plagiere. 

 

Bilder Hans Wyss


 Fasnacht im Obermättli, 21. Februar 2017 

mit dem Zunftmeisterpaar Barbara und Günter Fasnacht  

Texte aus unserer Schnitzelbank und der Laudatio:  

 

D`Mättlizonft esch höt of Bsuech,

met flotte Manne i guetem Tuech.

Mer freue üs vo ganzem Herze

und tanze höt bis d`Knöche schhmerze.     (hw)   

 

För de 50. Zonftmeischter hend ihr ned lang müesse hirne,

eine, wo öppis cha biete us sinere Stirne.

De Günter Fasnacht hend ihr erkoren

die hürig Devise isch doch „Nomen est Omen“.      (hk) 

 

Eine wo Fasnacht heisst isch en Fasnächtler professionell,

bim Günter isch d`Fasnacht s`ganz Johr aktuell.

Das isch er doch sim schöne Name scholdig,

er treit sin Name gärn ond ganz gedoldig.        (hk) 

 

Der Hans Koller hed es Talent,

bim Verse dichte isch er patent.

Wörter, Sätz tued er arrangiere,

das macht er eifach, ohni z`plagiere.         (hw)

 

Bilder Hans Wyss


So brav läbe esch gar ned gsond 

Seniorenfasnacht im Obermättli, 2. Februar 2016 

 

Ein buntes Fasnachtsvolk im Obermättli-Saal, der Zunftmeister mit Gefolge und lüpfige Tanzmusik prägten den rüüdig schönen Fasnachtsanlass des Aktiven Alters Reussbühl.

 

"So brav läbe esch gar ned gsond". Dieser Satz aus der Laudatio auf den amtierenden Zunftmeister Sacha Gisler - gedichtet und vorgetragen von Hans Koller, hatten sich wohl sämtliche anwesenden Frauen und Männer des aktiven Alters Reussbühl an diesem frühlingshaften Dienstagnachmittag zu Herzen genommen. In bunten Kostümen, gefürchigen Masken und mit neckischen Hütchen kamen sie ins "Obermättli" und füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Das "Duo Ochsi" spielte zum Tanz auf. Hanni und Hans Wyss führten als behelmte Bauleute locker durch den Nachmittag. Es wurde getanzt und geschunkelt und - auch - immer wieder am Glas genippt. Punkt halb drei tauchte Zunftmeister Sacha Gisler mit seiner Sabina Lötscher und dem ganzen Gefolge von aktuellen und ehemaligen Würdenträgern auf. "Schaffe, schaffe, Häusle baue" ¨oder aber "Du bousch Strosse, Autobahne, bid er Zunft besch ned e Zahme" wurde der oberste Zünftler herzlich begrüsst.

 

Ja, und irgendwann trat - wie jedes Jahr - auch der langjährige "alt*-Kassier des aktiven Alters auf, Er hatte fast zwanzig Vierzeiler für seine Laudatio auf den Zunftmeister gedichtet. "Lang, lang han-i müesse  recherchiere, de Sacha g'hört mer jo nie plagiere" meinte er. Und man sah ihm den Krampf an. Aber der geborene Bänkelsänger hatte auch diesmal einen grossen Applaus verdient.

 

Und so ging denn der fröhliche Nachmittag irgend einmal zu Ende. Man sah sich - vielleicht - wieder am Schmutzigen Donnerstag oder am Fasnachtssonntag, oder …. Und am Aschermittwoch wurde  ausgeschlafen. Bestimmt.

 

 

Bericht Peter Gross, Bilder Peter Gross und Hans Wyss


Seniorenfasnacht im Obermättli, 10 Februar 2015

 

Was machen denn die Baumeisterleute?

  

Gelungener Fasnachtsanlass beim Reussbühler "Aktiven Alter".

Zunftmeister Andy Stirnimann und seine Entourage gaben sich die Ehre. Bunte

Masken umschwärmten die zahlreichen Gäste.

 

Ohne närrisches Treiben vergeht auch beim Reussbühler "Aktiven Alter" die  Fasnacht nicht. Der Anlass kurz vor dem

Schmutzigen Donnerstag hat Tradition. Das war auch heuer so. Das "Baumeisterpaar" Hanni und Hans Wyss hatten wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Zusammen mit dem engagierten Vorstand legten sie den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Fasnachtsnachmittag den "roten Teppich" aus.

Erfreulich waren dabei die vielen Vollmasken, die um die Tische und die fasnächtlich angehauchte Schar scharwänzelten.

Ja, und für den Zunftmeister Andy Stirnimann - auch er ein Reussbühler - scheute man weder Mühe noch Kosten. Der hohe Herr und seine charmante Gattin wurden samt grosser Entourage von noblen Zünftlern mit einem speziellen Lied willkommen geheissen. "Was machen denn die Baumeistersleute?" wurde gewährweist. Sie machen Fasnacht, ganz einfach. Natürlich war auch die Dekoration im Obermättli-Saal offenkundig dem bürgerlichen Beruf des Fürsten angepasst.

Der wiederum liess seinen ganzen Charme spielen (ich bin gerne zu euch gekommen) und konnte Frauen und Männer, mit und ohne Kappe und Hütchen, mit und ohne Maskerade zum Tanz verleiten. Tanz, der von den "Tre-maestri" aus dem nahen Malters musikalisch gemänatscht wurde. Ja, und da wäre noch die obligate Laudatio von Hans Koller. In 25 Strophen legte er mit viel Humor das Leben des Zunftmeisters offen und erntete dabei viel Applaus.

Irgendwann ging dann der Nachmittag zu Ende. Es wurde wieder ruhig im Saal und - wer weiss - die einen oder andern

waren nach "zweimal schlafen" an der Tagwache vom Schmutzigen Donnerstag wieder zu sehen  

 

Bilder und Bericht: Peter Gross, 12.Februar 2015