Aktives Alter Littau

 

Sicherheit im Alter

 

Freiwilligendienst für Menschen mit Demenz

  

Montag, 16. Oktober 2017 im Gasthaus Ochsen

 

Roland Jost

Walter Reichlin          Josef Fries  

              Jolanda Stalder


Wer hätte gedacht, dass sich der Ochsen-Saal, trotz schönstem Herbstwetter, füllen würde. 

 

Roland Jost, Sicherheitsberater der Luzerner Polizei, hatte zum Thema «Sicherheit im Alter» vieles zu erzählen. Man wusste schon einiges, hörte aber genauer hin und hat einiges dazu gelernt.

 

Wie kann man Einbrüchen vorbeugen und wie gehen Trickdiebe vor, unterwegs oder am Bankomat. Zum «Enkeltrick» hörten wir beim simulierten Telefongespräch, wie der raffinierte Anrufer eine ältere Frau zu beeinflussen vermag. Auch im Internet lauern gefahren.

 

Das wichtigste Thema war die Sicherheit im Verkehr für Fussgänger, Autofahrer und Velofahrer, das Verhalten auf Fussgängerstreifen oder im Kreisel. Endlich wissen wir, dass in der Tempo-30-Zone Fahrzeuge den Vortritt haben und der Fussgänger nur in der Tempo-20-Zone.

 

Die Fragerunde wurde rege benutzt. 

 

Jolanda Stalder, Spitex Stadt Luzern, berichtet über die Bedeutung ihres Freiwilligen-Teams für Demenz-Kranke und ihre Angehörigen.

 

Das Projekt will ermöglichen, dass Demente länger zusammen mit ihren Angehörigen im häuslichen Umfeld leben dürfen.

 

Walter Reichlin schilderte mit bewegten und liebevollen Worten den Zustand und das Verhalten seiner Demenzkranken Frau und wie gross die Erleichterung für ihn sei, wenn einmal pro Woche, eine Person des Teams seine Frau bei einem Ausflug, einem Spaziergang, einem Arztbesuch oder bei Einkäufen begleitet. Er ist immer wieder überrascht, wie seine Frau, aber auch das Teammitglied glücklich zurückkommen.

 

Nun werden auch unter Seniorinnen und Senioren Freiwillige für diesen sinnvollen Dienst gesucht:

Tel. 041 429 30 70, www.spitex-luzern.ch 

 

Josef Fries bedankte sich bei der Referentin und den Referenten und wünschte allen sicher nach Hause zu kommen. 

 

Bilder Hong Phuong Bui