Aktives Alter Littau, Filmnachmittage


Dünki-Schott im Stattkino Luzern 

14. Oktober 2019  

Franz Hohlers erster Spielfilm, 1986 in Littau gedreht, mit Statisten aus Littau. 

Unglaublich, wie ein 33 Jahre alter Film, bei aller liebevollen Naivität, heute noch spannend, humorvoll und äusserst aktuell wirken kann. 

Bemerkenswert war für uns die Begegnung mit alten (damals noch jungen) Bekannten und dem Wiedererkennen einer vertrauten Umgebung. 

Professor Dünki-Schott zieht in das Schloss Thorenberg ein, um eine Arbeit im Auftrag des Nationalfonds über das Mittelalter abzuschliessen. 

Nach einem Zusammenstoss mit der Barriere des Bahnüberganges beschliesst er, als neuer Don Quijote, auszuziehen, um die Schweiz von allerlei Räubern, Lindwürmern und Riesen zu befreien. 

Hoch zu Ross, mit Helm und Brand-Spiess, begleitet von Santschi auf seiner Dreirad Vespa, bezwingt er heldenhaft den Verkehr auf der Autobahn, die Rolltreppe eines räuberischen Shopping-Centers, Gewässer gefährdende Reinigungsmittel, den Kühlturm eines AKW, ein Computerzentrum, eine Staumauer und sogar die Schweizer Armee. Nebenbei versprayt er die halbe Schweiz mit dem Namen seiner Verehrten Dame Bea Döltschi. 

Verfolgt von der Polizei aber vom Volk als Held gefeiert, reitet er im Triumphzug zum Ochsen, wo die Littauer ihm einen ausgelassenen Empfang bereiten. 

Mit seiner Bea kann er sich dem Zugriff der Polizei entziehen und reitet fort in die weite Welt, wo er, dank der damaligen Landbank* und dem heutigen Aktiven Alter Littau* bis heute noch reitet.

 

*Welcher Zufall: Beide unter der Leitung von Josef Fries!

 

Bruno Peter


"Die göttliche Ordnung" Filmnachmittag im Stattkino

8. Oktober 2018 

Dieses Jahr fanden alle einen Sitzplatz. Man liess sich in die Zeit vor 47 Jahren zurückversetzen, als das Frauenstimmrecht an der Urne angenommen wurde. Man erlebt eindrücklich, wie die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde der Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung, mit Hartnäckigkeit und appenzellischer Gewitztheit doch noch überwunden werden kann.  

 

aus www.cineman.ch/movie/2017/DieGoettlicheOrdnung/ (mit Trailer):

" Von Männern gemacht und hochgehalten, schien «Die Göttliche Ordnung» unanfechtbar. In Europa war das Frauenstimmrecht längst Wirklichkeit, in der Schweiz wurde die männliche Politdomäne erst 1971 erschüttert. Petra Volpe hat über aufmüpfige Frauen im Appenzellerischen, die sich für das Frauenstimmrecht einsetzten, ohne selber abstimmen zu können, einen beherzten Spielfilm gedreht: Die göttliche Ordnung wird unterhöhlt. Der Film greift ein altes Thema auf, das so lange noch nicht zurückliegt – stimmig, amüsant kämpferisch und ganz und gar nicht bierernst."


Filmnachmittag im Stattkino: «Falten»  

6. November 2017  

Damit hatte man nicht gerechnet: Schon 15 Minuten vor Filmbeginn sind die 105 Sitzplätze des Stattkinos besetzt. Trotz Zusatzbestuhlung müssen aus Sicherheitsgründen über 10 Personen leider abgewiesen werden. Die Einladung zu einem gratis Filmnachmittag für Senioren aus Littau und Reussbühl war wohl erfolgreich und Josef Fries zeigte sich sehr zufrieden. 

 

Die glücklichen Platzbesitzer erleben  einen eindrücklichen Film: 

 

Hinter den Falten der fünf Protagonisten verbirgt sich ein langes Leben. Ein Leben voller Glück, Leiden, Genuss und Verzicht. Sie blicken besinnlich und auch mit einem Schmunzeln zurück und erzählen uns, ob sie im Leben die waren, die sie sein wollten. Sie nehmen uns ein Stück mit auf ihren Lebensweg und schildern, was ihr Leben geprägt hat, was sie bereuen und was sie nie vergessen werden, wie sich ihr persönliches Altsein anfühlt und warum es sich denn lohnt, alt zu werden. Was wird bleiben und was wird gehen, wenn Menschen wie sie diese Welt verlassen? Und ist es Menschen, die gehen, überhaupt wichtig, zu wissen, was von ihnen bleibt und was die Nachgeneration darüber denkt? Wir werden es erfahren.

 

(Aus film-falten.ch)

 


Kühe, Käse und 3 Kinder

Regie Susanna Fanzun

Filmnachmittag, 25. November 2016

 

Was für ein wunderbarer Film! Schlicht und eindringlich, aber immer spannend und abwechlungsreich. Die 70 Zuschauer waren beeindruck.

Hauptdarsteller waren natürlich die 3 Kinder, aber auch die Kühe, die Hühner, die Hunde, die Schweine, die Katze und die wunderbare Natur.

Im Foyer des Ref. Kirchenzentrums konnte man sich die eindrücklichsten Szenen in Erinnerung rufen.

 

Link zur Film-Webseite mit Trailer