50 Jahre Aktives Alter Littau

Josef Fries, Senioren-Post 4/2012

 

50 Jahre Aktives Alter Littau

 

Im Jahre 1962 wurden auf Anregung
von Sozialvorsteher Anton Vonwyl die beiden Senio­renvereinigungen „Frohes
Alter Littau“ und „Frohes Alter Reussbühl“ ins Leben gerufen. Später entschied man sich für einen Namenswechsel in „Aktives Alter Littau“ und „Aktives Alter Reussbühl“.

Als Präisidenten beim „Aktiven Alter Littau“ amteten

 

1962 – 1968               Albert Kaufmann

1968 – 1981               Karl Gürber

1981 – 1989               Bernhard Renggli

1989 – 1998               Kaspar Käppeli

1998 – 1998               Anton Bättig 

1998 –  2005              Josef Geisseler

2005 -                        Josef Fries

 

In den ersten Jahren beschränkten sich die Aktivitäten auf Jassnachmittage, Samichlausbe­such, Tagesausflug und wenige Lichtbildervorträge. Nach der Gründung der Mättlizunft wurde auch die Seniorenfasnacht ins Programm aufgenommen. In den letzten Jahren wur­den die Aktivitäten stetig ausgebaut. Wanderungen, Radtouren, musikalische Konzerte, in­teres­sante Vorträge, Besichtigungen usw. bereichern das Angebot.

 

1979 erschien die erste Senioren-Post. Als Redaktor amtete der jeweilige Sozialvorsteher. Nach der Fusion von Littau mit der Stadt Luzern am 1. Januar 2010 übernahmen das Aktive Alter Littau und das Aktive Alter Reussbühl sowie die Senioren-Drehscheibe Reussbühl-Littau die Trägerschaft, mit einem Redaktionsteam unter der Leitung von Rosemarie Zemp. Es war der ausdrückliche Wunsch der Stadt Luzern, insbesondere der Sozialdirektion und des Sozialdi­rektors, Ruedi Meier, dass die Senioren-Post auch nach der Fusion weiterhin erscheint. Sie hat die Kosten im Budget aufgenommen. Dafür sind wir sehr dankbar.

 

Im Jahre 2009 wurde aus der losen Vereinigung „Aktives Alter Littau“ ein Verein. Der Verein wurde gegründet, um die Kontinuität der Arbeit für Seniorinnen und Senioren zu sichern. Seit der Vereinsgründung kann auch alles Wissenswerte auf der Website, www.aktives-alter-littau.ch eingesehen werden.

 

Josef Fries

 

Vereinsvorstand im Jubiläumsjahr

 

Hans Frei, Marlis Odermatt, Hans Thalmann, Anna Stadelmann, Josef Fries, Ruth Bättig, Angela Bürgisser


Senioren-Post 1/2013

Franz Bürgisser

 

50 Jahre Aktives Alter Littau

50 Jahre Aktives Alter Reussbühl 

 

Aus Schönheit geboren – mit Freude empfangen:

Konzert des Seniorenorchesters  Luzern  im Zentrum St. Michael in  Littau Das Aktive Alter Littau und das Aktive Alter Reussbühl feierten gemeinsam ihren 50. Geburtstag. Glücklich ihr Einfall, dazu das Seniorenorchester Luzern einzuladen. Den mehr als 400 dankbaren Musikbegeisterten wurde ein bunter Strauss heiterer wie auch besinnlicher Klassik  geboten. Stadtpräsident Stefan Roth verdankte den beiden jubilierenden Organisationen deren gemeinnützige Arbeit. 

 

Mit Blick auf das vielgestaltige Programm, das vom Barock über Die Harfenistin  Rebekka Zweifel hatte sich eine Bearbeitung von Händels Orgelkonzert Nr. 6 ausgewählt und brillierte mit perlenden Läufen in den beiden Ecksätzen. Schuberts „Moments musicaux  As-Dur Nr. 6“, in deren düsterer Werkanlage, mit abrupten Brüchen und Neuanfängen, wurde für Orchester und Publikum zur Nagelprobe, für das erstere aber nicht zum Stolperstein. en italienischen Belcanto hin zur Wiener Klassik und bis in die Romantik hinein führte, war nicht zum vorneherein zu erwarten, dass ein Senioren- und Laienorchester zu einer weitgehend homogenen und eindrücklichen Klangentfaltung ansetzen könnte.

 

Skeptiker wären bereits beim Eröffnungsstück  eines besseren belehrt orden. Julius Fucik’s Marsch „Die Regimentskinder“, in strammer K+K-Manier gespielt, bot dem Dirigenten Josef Gnos willkommene Gelegenheit, Orchester und Publikum aufzuwärmen.

 

Rossini, der Belcanto-Opernkomponist schlechthin, erleichterte den Zuhörern mit einer elegant daherkommenden, von guten Streichern dominierten  Sinfonia aus seinem TANCREDI  den Übergang zu den gewichtigen nachfolgenden Werken von Barock und Klassik.

 

Der zweite Solist des Konzerts, der Klarinettist Edy Kurmann, nahm sich anschliessend mit Verve und Einfühlung des Adagios von Mozarts Klarinettenkonzert an, vom Salzburger Meister in seinem Todesjahr 1791 geschrieben.

 

Mit zwei leichtfüssigen Werken von Emil Waldteufel und Josef Hellmesberger jun. , beide aus dem Wiener Genre,  wurden wieder heiterere, wenngleich auch mit heikelsten Stellen ausgestaltete Töne (Pizzicati!) angeschlagen.  Bevor das Orchester  dann mit Brahms 5. ungarischen Tanz zum feurigen und saftigen Finale anhob. Donnernder Applaus und Zugabe waren Pflicht und dem Orchester Lohn für eine insgesamt eindrückliche Darbietung.

 

Josef Fries, Präsident das Aktiven Alters Littau und Hauptverantwortlicher für den gelungenen Anlass, der die grosse Festgemeinde eingangs launig begrüsste, konnte am Schluss wohlverdienten Dank nach allen Seiten hin aussprechen.

 

Das Aktive Alter Littau und das Aktive Alter Reussbühl haben mit diesem Meilenstein gute Fahrt ins zweite halbe Jahrhundert aufgenommen.  

 

Franz Bürgisser